Zwischen 1991 und 2001 verzeichnete Tirol mit 6,7 % den zweithöchsten Bevölkerungszuwachs aller Bundesländer (nach Salzburg), 1991-2001 nahm die Einwohnerzahl um rund 42.000 Personen zu, Tirol besitzt bundesweit nach Vorarlberg den zweithöchsten Kinderanteil an der Gesamtbevölkerung (18,3 %, Gesamtösterreich 16,8 %). Die meisten Einwohner Tirols entfallen auf den politischen Bezirk Innsbruck-Land (154.940 Personen oder 23,0 %). Die wenigsten Einwohner zählen die Bezirke Landeck (42.799) und Reutte (31.584).
Tirol ist das am dünnsten besiedelte Bundesland Österreichs. Nur etwa 13 Prozent der Fläche sind ganzjährig besiedelbar. Mehr als 75 Prozent der Bevölkerung leben in Höhen zwischen 400 und 800 Metern. Nur knapp 15 Prozent bewohnen die Regionen oberhalb von 1 000 Metern. Siedlungsschwerpunkte sind vor allem das Inntal und dessen Seitentäler. Die auf die Gesamtfläche bezogene Bevölkerungsdichte beträgt nur circa 50 Einwohner pro Quadratkilometer, wobei sie in den Hauptsiedlungsräumen der Täler weit über 100 Einwohner pro Quadratkilometer erreicht. Größere Städte sind neben der Hauptstadt Innsbruck die Städte Lienz, Jenbach, Wörgl und Kufstein.
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