St. Georgenberg bei Stans ist einer der romantischsten Winkel Tirols. Auf steilen Felsen, hoch über dem tosenden Stallenbach, steht das mehr als tausend Jahre alte Heiligtum und beherrscht die Enge des Tales.
Kloster St. Georgenberg
Die barocke Wallfahrtskirche und das gotische Lindenkirchlein gehören zum Besten, was Tirol an sakraler Kunst zu bieten hat.
St. Georgenberg wurde um 950 von Rathold von Aibling als Einsiedelei gegründet und später zu einer Benediktinerabtei erhoben. Es gilt als der älteste Wallfahrtsort des Landes. Um das Jahr 1000 sollen bereits die Kreuzgänge der Pilger eingesetzt haben. Anfangs galten dem Reliquienschatz der Abteikirche, besonders der Georgsreliquie. Später erhielt die Wallfahrt einen starken Aufschwung durch das Blutwunder Anfang des 14. Jahrhunderts, später durch die Verehrung der Schmerzhaften Mutter Maria. Besonders beliebt sind auch die Nachtwallfahrten an jedem 13. der Monate Mai bis Oktober.
Seit einigen Jahren bietet St. Georgenberg als Besinnungszentrum Stressgeplagten Erholung für Leib und Seele. Es können Kursangebote (Meditation, Exerzitien) in Georgenberg und der Abtei Fiecht genutzt werden. Auch Einzelexerzitien sind in Georgenberg und der Abtei Fiecht möglich.
Wolfsklamm
Der interessanteste und schönste Weg zum Kloster führt von Stans über die wildromantische Wolfsklamm, mitten im Naturschutzgebiet des Karwendels gelegen. Der Weg ist für alle Altersstufen begehbar und führt über Stufen und Steige, zwischen Felsschluchten und tosenden Wasserfällen nach oben. Eine Wanderung durch die Wolfsklamm ist ein unvergessliches Erlebnis, dem sich kein Besucher entziehen kann. Man kann das Felsenkloster aber auch einfacher und kürzer vom Parkplatz "Weng" oberhalb von Fiecht erreichen, denn die Wolfsklamm ist beispielsweise von Anfang November bis Anfang Mai gesperrt.